letztes Video April 2026
Bücher vermitteln Werte. Lernen Sie unsere Bücher kennen!
Lassen Sie Ihr kleineres Kind teilhaben an der Welt des lustigen Katers Bärchen oder an der Angst der kleinen Eule Ela vor dem Verschwinden ihres geliebten Mondes. Lassen Sie es Lenachen ins Traumland folgen oder die Tiere im Garten beobachten oder das ungleiche Paar Lilli und Willi kennen lernen oder den frechen Frosch, der sich am Teich niederlässt. Erzählen Sie ihm von den fröhlichen Abenteuern frecher Katzen oder den Heilkräften der Pflanzen, die schon Hildegard von Bingen beschrieb oder erzählen ihm, warum Sankt Martin seinen Mantel teilte. Lassen Sie Ihr größeres Kind die "Lesebücher" lesen, die bunten Sammlungen von Geschichten. Oder Fabelklassiker.
Es gibt einige wenige englische und niederländische Versionen bestimmter Titel. Angedacht sind weitere Versionen in anderen Sprachen - wir sind offen für alle Sprachen. Freie Übersetzer*innen (Muttersprachler) können gern eine Anfrage richten an: mail@verlag-steenmans.de – wir honorieren Übersetzungen bei Bedarf entsprechend.
was wir mit unseren Büchern wollen
Die Geschichten und Bilder wollen zum Schmunzeln oder Nachdenken einladen; sie wollen unterhalten, ohne oberflächlich zu sein. Sie möchten erheitern, berühren, nachdenklich stimmen oder beruhigen, ohne einen etwaigen Schmerz oder eine Trauer in der – nicht nur: kindlichen – Erlebniswelt zu verharmlosen. Unsere Bücher vermitteln Werte wie Freundschaft und Respekt, Akzeptanz und Fürsorge sowie das Erleben der eigenen, wunderbaren Einzigartigkeit – und zwar in augenzwinkernder Erzählweise oder Versform. Bestens geeignet zum Selberlesen oder zum abendlichen Vorlesen als Gute-Nacht-Geschichten.


Bestimmte Bücher verdienen eine besondere Empfehlung.
Denn sie können auf Wunsch ausgestattet werden mit einer zusätzlichen Option,
die individuell erhältlich ist - allerdings nur für folgende Ausgaben:
Ela und der Mond
Wie Lilli und Willi sich trafen
"Frag mich was! Ich weiß alles."
Katzentatzen kratzen
Fibo und sein Stern
Das Gemeinsame und zugleich Besondere dieser speziellen Ausgaben zeigt sich gegen Ende der Geschichten: Auf der zumeist letzten Bilderseite befinden sich phosphorisierende Auftragungen an jenen Stellen, an denen leuchtende / glänzende Dinge auf dem letzten Bild zu sehen sind. Ein Nach-Leuchten dieser Stellen macht das abendliche Vorlesen zu einem neuartigen Vergnügen. Mag ein Kind normalerweise selbst nach der Gute-Nacht-Geschichte noch nicht gern schlafen wollen, so wird nach dem Vorlesen und Anschauen dieser Geschichten das Licht gewiss gern ausgeknipst werden. Denn im Dunklen können – je nach Geschichte – die Formen von Mond und Sternen, Glühwürmchen, Eulen- oder Katzenaugen oder im Mondlicht funkelnder Goldmünzen noch erahnt werden und es bleibt "spannend". In diesem Moment des Nachwirkens ist es für das Kind wichtig zu erleben, dass das Fehlen des Lichts nichts Negatives oder gar Angst Einflößendes haben muss - im Gegenteil. Eine beruhigende Ablenkung tritt ein – als „Brücke“ zwischen Tag und Nacht; etwaige Furcht vor der Dunkelheit wird so vom Aus- bzw. Nachklang dieser Geschichten behutsam aufgefangen.
Hinweise:
Bitte informieren Sie uns unbedingt bei einer Bestellung, da dieses finish eigens für Sie angefertigt wird - ohne Aufpreis.
Die phosphorisierenden Auftragungen sind imprägniert und damit ungefährlich. Die entsprechenden Stellen sollten kurz zuvor unter Licht gehalten werden, damit sich ihre Wirkung entfalten kann.
edition NACH(T)Leuchten


Als die Jahre einer berufsbedingten kreativen Pause vorbei waren, wurde Geschichten schreiben, Malen und kreatives Gestalten sind wieder möglich und wichtig. Es bereitete stets Freude; schon in jungen Jahren hatte sich aufgrund eines studentischen Jobs in einer Bücherei eine Leidenschaft für schöne und ästhetische, künstlerisch gestaltete Bilderbücher entwickelt, die auch Erwachsene ansprechen. Die bunte Sammlung alter und gebrauchter, aber auch vieler neuer Bücher wies in der Spitze eine Zahl von rund 1.250 Exemplaren auf. Immer wieder wurden etliche davon verkauft oder verschenkt, um in den Regalen Platz zu schaffen. Doch immer wieder wurde die Sammlung um neue, weitere Titel ergänzt. So ist es bis zum heutigen Tag. Die Situation am Buchmarkt und die zahllosen, einen ganzen Aktenordner füllenden Absagen seitens etablierter Bilderbuchverlage in der Vergangenheit verleiteten mich zum Handeln: Bilderbücher selber zu gestalten, layouten und händisch zu fertigen. Zu niedlich erschienen mir einige Texte und Figuren, zu schön einige Geschichten, als dass ich diese in der Schublade hätte belassen mögen.
Von der Idee bis zur Endfertigung geschah von 2012 bis 2022 alles in Eigenregie und -produktion - mit unendlich viel Sorgfalt, Mühe, Liebe und Hingabe. Diese aufwändige Arbeitsweise von Hand wich nach und nach effektiveren Methoden. Zuletzt kam eine "verlegerische" Herangehensweise hinzu, indem weitere Personen in die Prozesse einbezogen wurden (Texte, Illustrationen). Inzwischen wird alles nur noch professionell (nach)gedruckt.
Wie geschah die frühe Herstellung der Bilderbücher in reiner Handarbeit?
Das Optimieren der Texte und Bilder am PC bin hin zum Tintenstrahl-Druck erforderte fleißiges Lernen. Obwohl die Programme für die Bearbeitung keinem professionellen Standard entsprachen, kamen sehr wohl Ergebnisse zustande, die sich nicht hinter vergleichbaren Erzeugnissen des Buchmarktes verstecken mussten.
Idee zu Geschichten wurden verschriftet. Bilder zu Papier gebracht: Es wurde (bisweilen am PC) gemalt, gezeichnet, skizziert (Aquarelle, Pastellbilder, Buntstiftzeichnungen u.a. – dies geschieht heute natürlich immer noch, neben digitalem Arbeiten mit Krita und dem Gaomon Art pad. Inzwischen kam KI hinzu (Canva, Wavel). Das Layout geschah natürlich am PC. Die Buchseiten wurden einzeln ausgedruckt, sortiert und gefaltet. Die 4er-Seitengruppen („Bücher“) wurden vernäht zu fadengehefteten Blöcken, der Buchdeckel angelegt. Der Buchblock wurde in den Deckel eingeklebt. Die originalen Bilder wurden mit dem Editor KRITA und einem Art-Pad (Gaomon) am PC bearbeitet /optimiert (originale Zeichnungen / Bilder wurden zuvor mit dem DIN-A-3-Scanner auf den Rechner übertragen. Für das Büchlein “Wie Lilli und Willi sich trafen” wurden z.B. die originalen schwarz-weißen Strichzeichnungen am PC überhaupt erst aufwändig mit Farbe versehen.
Kein Scherz (aber Sie dürfen gerne schmunzeln): Für uns hatten sich selbst erarbeitete “word”-Vorlagen als Layout im 4-Seiten-Blocksystem für das Anlegen von Doppelseiten "bewährt". Das Anlegen der Seiten wurde immer weiter für variable Seitenzahlen optimiert. Die jeweils erste und letzte Seite wurde zum Schluss in den Hardcover-Deckel eingeklebt. Dadurch gingen zwar zwei Bilder für die Gestaltung verloren, es ersparte aber die noch aufwändigere Produktion mit einem zusätzlichen fliegendem Blatt, was wiederum Kosten sparte. Der Buchblock wurde vor dem Druck dem jeweiligen Format angepasst, die Graupappe des Deckels von Hand geschnitten.
Unsere frühe Geheimwaffe war der “Brother MFC-J533DW” – lange Zeit ein verlässliches Multifunktionsgerät, dessen Ergebnisse sich sehen lassen konnten.
Der Buchblock setzte sich aus zwei oder mehr Gruppen mittig gefalteter Doppelseiten zusammen, die zuvor akribisch auf ihre Reihenfolge überprüft und am Falz miteinander vernäht wurden.
Die fadengehefteten Blöcke wurden an der Nahtseite mit weiteren Klebestreifen versehen, welche später mit dem Umschlag / Deckel verklebt wurden. Diesen Umschlag bildeten zwei gleich große, auf das jeweilige Maß geschnittene Vollpappen (~ 1 mm größer als die Seiten selbst) und ein schmales Pappstück für den Rücken. Diese drei Teile wurden mit dem Coverbild zu einer Einheit verklebt. Das Deckblatt wurde zuvor im hauseigenen Verfahren von Hand cellophaniert (heiß aufgebracht). Jawohl: mit dem Bügeleisen. Da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich. ;- )
Der Rücken (z.B. 0,6 cm x 11 cm) hatte einen Abstand zum Vorder-u. Rückseitendeckel, was das Zusammenklappen eines Büchleins erfordert (“Gelenk”). Das Coverbild (Vorder- und Rückseitenbild mit Rückenbeschriftung) ragte über die Pappen hinaus; es wurde an den Ecken noch in einer bestimmten Weise abgeschrägt und ins Buchinnere eingeklebt: der Klebestreifen am Rücken eingeritzt und nur am Anfang des Buchblocks verklebt, so dass das Buch eine Fixierung im Deckel erhielt. Danach wurden auch die Vorder- und Rückseite mit Selbstklebefolie noch im vorderen Deckelbereich fixiert. Fertig!
Warum schildern wir den Prozess der Herstellung der Bilderbücher so genau? Nicht, um uns stolz auf die Schulter zu klopfen, dass wir der Herstellung (von einem gewissen Grundverständnis her) mächtig sind. Sondern um ein Bewusstsein zu schaffen, wie viel Mühe in unsere Kinderbücher hiningeflossen ist. Und das ist auch heute noch so - wenn auch auf andere Art.
Schon damals wurden keine unnötigen Ressourcen verschwendet. Druckertinte und Papier wurden erst dann gebraucht, wenn eine Bestellung vorlag. So trugen wir schon bei der Herstellung der Bücher zum Umweltschutz bei.
wie es begann (Vorsicht, Nostalgie!)
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Rita Dresken
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