Vor über 150 Jahren: Ein Mädchen im Wunderland

Eines der schönsten Kinderbücher der Welt erschien 1865, vor 152 Jahren: “Alice im Wunderland“. Es ist heute so beliebt wie damals, weil es voller Fantasie ist. Mit lustigen und merkwürdigen Ereignissen. Die junge Alice sitzt an einem warmen Sommertag im grünen Gras, als plötzlich ein weißes Kaninchen vorbei läuft. Das ist nicht so merkwürdig. Aber dieses Tier ruft immer wieder: “Ich komme zu spät”, schaut auf seine Uhr und rennt weiter.  Alice kennt Kaninchen, aber keines mit einer Uhr in der Westentasche.

Alice läuft hinterher und sieht es in einer Höhle verschwinden. Sie kriecht ihm einfach nach, fällt plötzlich in ein tiefes Loch und am unteren Ende findet sie den Zugang zum Wunderland. Dort gibt es sprechende Tiere wie die Grinsekatze, verrückte Menschen wie den Hutmacher, lebende Spielkarten, eine böse Königin und völlig neue Festtage wie den Nichtgeburtstag. Dieser Tag wird an allen Tagen gefeiert, an denen man keinen Geburtstag hat. Also fast immer. Eigentlich eine sehr gute Idee.

Was manche gar nicht wissen: Das Mädchen Alice gab es wirklich! Lewis Carroll, der Autor von “Alice im Wunderland”, nahm sich die junge Alice Liddell aus seinem Bekanntenkreis zum Vorbild für sein weltberühmtes Kinderbuch. Es erschien 1865 mit Zeichnungen von John Tenniel. Mit den Illustrationen wurde es auch noch fast zum Bilderbuch. Die alten Exemplare sind nun wertvolle Sammlerstücke.

1 Antwort

  1. Januar 15, 2018

    […] Ihre Gefühle schwanken dabei immer zwischen Angst und Hoffnung. Sie erlebt eine Traumwelt, die an “Alice im Wunderland” erinnert. Ein Buch, von dem auch Erwachsene begeistert […]

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