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Die Isapuppe

   Die Isapuppe

eine Geschichte, die Mut machen will

Isa ist ein bisschen dicker als die anderen Kinder. Aber das ist nicht der Grund, warum sie immer verschlossener wird. Die Ursache ihrer Traurigkeit liegt woanders.

Anmerkung:
Diese Erzählung ist für etwas ältere Kinder geeignet, da die Darstellung der Aufarbeitung des kindlichen Traumas (vom Vater verlassen worden zu sein) in den Illustrationen auf kleine Kinder evtl. leicht verstörend wirken kann (imaginiertes Blut in einer Puppenstube!). Erst Kinder ab ca. 6 Jahren sollten in der Lage sein, die Abbildungen in ihrer übertragenen Bedeutung als Ausdruck eines heilsamen Prozesses zu verstehen.

LESEPROBE:
Es war einmal ein kleines Mädchen namens Isa. Isa war ziemlich dick, dicker als die anderen Kinder, mit denen sie in die erste Klasse ging. Sogar dicker als ihr Bruder Tim, der noch ein Stück größer war als sie.
Morgens wurden Isa und Tim von ihrer Mama geweckt und sie frühstückten dann immer zusammen mit Stephan, bevor Isa und Tim zur Schule mussten und Stephan ins Büro ging. Stephan hieß deshalb Stephan, weil er nicht ihr Papa war, sondern der Freund von Mama, der seit einiger Zeit in Mamas, Tims und Isas Wohnung wohnte.
Als Isa Stephan zum ersten Mal sah, hatte er sie zum Spaß hochheben wollen. Dabei hatte er so getan, als müsse er laut stöhnen und dann gelacht und Isa hatte heruntergewollt von seinem Arm, auf dem es sich so ganz anders anfühlte als auf Papas Arm – damals, als Isa noch nicht in die Schule ging. Und dann hatte Stephan gesagt, dass sie ja auch schon ein großes Mädchen sei und eigentlich nicht mehr auf den Arm bräuchte.
Isa wollte kein großes Mädchen sein, aber auf Stephans Arm wollte sie auch nicht.

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