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Alles rund um den Adventskalender

Für manche ist der Advent die schönste Zeit des Jahres. Das Wort „Advent“ bedeutet Ankunft. Damit ist die Geburt von Jesus Christus am 25. Dezember gemeint, dem ersten Weihnachtstag. Die Adventszeit ist also eine Zeit der Erwartung. Kinder hoffen auf Geschenke, die sie sich zu Weihnachten wünschen. Wohnungen und Häuser werden festlich geschmückt.

Damit das Warten auf Weihnachten noch schöner wird, steht bei den Familien ein Adventskranz mit vier Kerzen auf dem Tisch. Jeden Sonntag wird eine Kerze mehr angezündet, weil es vier Sonntage im Advent gibt. Außerdem bekommen viele Kinder einen Adventskalender für die Zeit vom ersten Dezember bis zum Heiligen Abend geschenkt, manchmal auch Erwachsene.

Aber wenn ihr jetzt vielleicht glaubt, dass es die Adventskalender solange wie Weihnachten gibt, dann stimmt das nicht. Es gibt sie erst seit dem 19. Jahrhundert, also erst seit rund 170 Jahren. Zu Anfang war es auch kein Kalender mit 24 Türchen und einem Stück Schokolade, sondern man malte den Kindern 24 Kreidestriche an eine Tür oder Tafel. Dort durften sie dann jeden Tag einen Strich wegwischen. Das war ihr damaliger Adventskalender!

Aber warum kam es eigentlich überhaupt zu einem solchen Kalender? Er war damals eine Erfindung von evangelischen Christen. Für die Katholiken war der heilige Nikolaus die wichtigste Person, wenn es um Geschenke zur Weihnachtszeit ging. Sein Tag ist der 6. Dezember. Aber die evangelische Kirche lehnt die katholischen Heiligen ab. Daher kam es zu den Adventskalendern, bei denen der 6. Dezember nur ein ganz normaler Tag ist, also gar kein besonderer Tag.

Heutzutage feiern wir beides, Nikolaustag und Weihnachtsfest. Kleinere Geschenke gibt es am 6. Dezember, größere Geschenke am 24. Dezember. Ganz kleine Geschenke stecken bei dem Adventskalender hinter jedem Türchen. Es muss aber nicht immer ein Stück Schokolade sein. Manche Familien haben selbst gebastelte Adventskalender mit kleinen Taschen für Geschenke.

Vielleicht sollte man bei so vielen Geschenken an die Zeiten zurück denken, als der Kalender nur aus Strichen auf einer Tafel bestand. Die beste Idee beim Schenken hatte übrigens der heilige Nikolaus. Heimlich beschenkte er Menschen in Not. Ein grosses Vorbild auch heutzutage.

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